Schon schön auch in Tirol

IMGP0070

IMGP0100

IMGP1059

IMGP0063

IMGP1061

Advertisements
| Verschlagwortet mit

Sesam-Mango-Pavlova

Schwarzer Sesam ist ja in asiatischen Ländern eine klassische Zutat für Desserts, und die Idee setzt sich seit einigen Jahren auch ausserhalb Asiens durch. Sesameis kennen inzwischen viele, aber es gibt noch unzählige andere Möglichkeiten, ihn in einer Süßspeise unterzubringen: in einem Rührteigkuchen, als Creme in Brandteiggebäck, …..

Ich liebe das nussige Aroma von schwarzem Sesam, und seit ich entdeckt habe, dass es Sesampaste in Asienläden (vor allem japanischen und koreanischen) zu kaufen gibt, gibt es kein Halten mehr – auch wenn Puristen behaupten werden, dass nichts über den Geschmack von selbstgeröstetem und handgemörsertem Sesam geht.

IMGP0785

Hier also der Versuch einer Pavlova-Version mit schwarzem Sesam. Eine Pavlova ist klassisch aus einem Meringueboden, geschlagener Sahne und frischen Früchten zusammengesetzt. Benannt ist sie nach der russischen Ballerina Anna Pavlova, ob sie  in Australien oder in Neuseeland kreiert wurde, ist unklar.

Für den Boden habe ich eine einfache Meringue suisse verwendet (es gibt Rezepte, in denen Essig oder Zitronensaft und Stärke zugefügt wird; beides soll helfen, das Innere der Meringue weich zu halten – so soll sie nämlich sein, aussen knusprig und innen „chewy“).

IMGP0781

Für 8 kleine (oder 1 grosse) Pavlovas den Ofen auf 150°C vorheizen, 4 Eiweiss mit 200g Zucker über Dampf schlagen, bis der Eischnee fest und gänzend ist (45-50°). Dann vom Dampf nehmen und weiter schlagen, bis die Masse kalt ist. Mit einem Löffel oder Spritzbeutel 8 Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, jeweils eine Vertiefung in der Mitte formen. Ofen auf 120°C runterschalten, Meringues bei dieser Temperatur ca 50 min backen.

Für die Füllung 10cl Sahne mit 2 EL Zucker steif schlagen, dann mit 1 EL Mascarpone und 1 TL Sesampaste vermischen und auf die abgekühlten Pavlovas geben (für eine grosse Pavlova, die ja aus mehr Vertiefung und weniger Rand besteht, würde ich die eineinhalbe bis doppelte Menge nehmen). Zum Schluss eine schöne reife Mango (meine war leider noch etwas unreif) in Würfel schneiden und auf die Mascarponemasse geben.

Walnuss-Marillen-Cheesecake

Zorras derzeitiges Blogevent zum Thema Walnüsse hat mich zu diesem Cheesecake inspiriert.

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr

Und zwar zur ungebackenen Variante, der sommerlichen sozusagen.

IMGP1064

Statt des cheesecake-üblichen Keksbodens habe ich hier einen aus Biskuitteig gemacht, bei dem die Hälfte des Mehls durch gemahlene Walnüsse ersetzt wurde. In die nächste Schicht kommt neben Mascarpone und dem allseits bekannten Frischkäse, der mit Ph anfängt und mit ia aufhört, auch ein Anteil Ziegenkäse – die Idee dazu stammt von hier. Obendrauf kommen Marillen – für Nichtösterreicher: Aprikosen -, die ein paar Stunden in etwas Zucker und Walnussessig gezogen haben. Letzterer unterstreicht die leichte Säure der Marillen, und das Ganze ist nicht zu süss. Herausgekommen ist eine sommerlich erfrischende Cheesecake-Variante, die man am besten ein paar Stunden oder sogar einen Tag im voraus zubereitet.

IMGP1067-001 IMGP1054-002

Für 4 kleine Formen mit 9 cm Durchmesser:

Biskuitteig:

2 Eier

50g Zucker

1TL Vanillezucker

1 Prise Salz

25g Mehl + 25g gemahlene Walnüsse

Ofen auf 190°C vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz über Dampf schlagen, bis die Masse schön dick ist, dann vom Dampf nehmen und solange weiterrühren, bis sie ganz erkaltet ist. Das mit den gemahlenen Walnüssen vermischte Mehl vorsichtig unterziehen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bzw. bei so wenig Masse auf ein halbes Backblech oder in eine passende Form, der Teig soll ca. 1cm hoch sein) streichen, ca. 7 min backen. Abkühlen lassen.

Frischkäsemasse:

150g Ziegenfrischkäse

150g Frischkäse, z.B. Philadelphia

250g Mascarpone

100g Staubzucker

Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren.

Aus dem abgekühlten Teig mithilfe der Dessertringe 4 Kreise ausstechen, diese als Böden gleich drinlassen, darauf die Frischkäsemasse verteilen (ich habe die Ringe zur Sicherheit vorher mit Backpapier ausgekleidet), 3-4 Stunden oder über Nacht kaltstellen.

Für das Topping habe ich 500g Marillen (Gewicht nach Entsteinen) in kleine Stücke geschnitten und mit 2EL Zucker und 1EL Essig (idealerweise Walnussessig) einige Stunden ziehen lassen.

Die Dessertringe und das Backpapier entfernen, die Marillen auf den Törtchen verteilen, mit Walnüssen verzieren. Wer gaaaanz viel Zeit hat, kann letztere noch karamellisieren, das bringt noch mal einen süssen und crunchigen Abschluss.

IMGP1054