Melonen-Pfirsich-Granita

Der Hochsommer ist ja inzwischen vorbei, aber hier trotzdem noch ein Rezept für Granita. Granita ist so ungefähr das einfachste Eis, das es gibt, und vor allem: man braucht keine Eismaschine dafür. Einfach Fruchtpüree oder -saft einfrieren, während des Gefriervorgangs immer wieder mal durchrühren, geniessen. Geht auch mit Kaffee, wie hier.

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Das hier ist ausserdem die Version für Faule, hier wird weder Zuckersirup gekocht und mit dem gemixten Fruchtfleisch vermengt noch die so entstandene Mischung durch ein Sieb gestrichen. Nein, hier werden einfach 400g Wassermelone und ein grosser Pfirsich in grobe Stücke geschnitten und mit 30g Zucker und 1 EL Zitronensaft gemixt. Probieren und Zuckermenge nach Geschmack anpassen. In ein möglichst flaches Behältnis aus Plastik oder Metall giessen und einfrieren. Alle 30min mit einer Gabel durchrühren, dies drei- bis viermal wiederholen (oder einfach über Nacht ganz gefrieren lassen, dann vor dem Servieren etwas antauen lassen und die ganze Kratzerei auf einmal erledigen).

2013-08-22

Mit etwas geschlagener Sahne oder Kokosmilch servieren, bei mir war auch noch etwas Mohnfülle von den kürzlich gebackenen Beugeln übrig für obendrauf.

Sogar mit den zusätzlichen Sahne-Kalorien noch ein relativ leichtes Dessert, daher passend für:

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser
Uwe selber hat übrigens letzten Sommer ein hinreissend gezeichnetes Rezept für Granita gebloggt.

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Marillenknödel, ohne Brandteig

Schon seit langem wollte ich Marillenknödel mit Brandteig probieren , ich kenne sie nur mit Kartoffel- oder Topfenteig. Hier gibt’s zum Beispiel ein Rezept. An das hätte ich mich auch halten sollen, anstatt mein bewährtes Brandteig-Rezept zu nehmen. Das funktioniert nämlich für Gebäck wie éclairs, der Teig wird aber viel zu dünn, um Marillen darin einwickeln zu können. Knödel sollten es aber doch sein, also wurde zu Plan B gegriffen: Topfenteig nach Sarah Wieners „Herdhelden“. Statt Topfen habe ich Ricotta verwendet, und statt in Brösel wurden die Knödel in Mohn gekleidet.

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750g Topfen (hier: Ricotta)

3 Eier

180g kalte Butter

400g Mehl

24 kleine Marillen

Alle Zutaten für den Teig rasch verkneten, einige Stunden kalt stellen. Die Marillen waschen (bei Sarah Wiener werden die Kerne mit einem Kochlöffelstiel entfernt und durch je ein Stück Würfelzucker ersetzt, so süss brauch ich’s aber nicht).

In einem grossen Topf Wasser zum Kochen bringen. Mit bemehlten Händen je ein Stück Teig flachdrücken, eine Marille drauflegen, einen Knödel formen. Im leicht siedenden Wasser 10-12 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen die Ummantelung vorbereiten: nach Sarah Wiener 60g Butter schmelzen lassen, je 60g Semmelbrösel und gemahlene Walnusskerne dazugeben und goldbraun rösten. Die gut abgetropften Knödel darin wälzen. Ich habe einfach ca. 100g gemahlenen Mohn mit Staubzucker vermischt.

Und aus dem knödeluntauglichen Brandteig wurden chouquettes, kleine Brandteigkrapfen mit Hagelzucker. Brandteig nach diesem Rezept, in kleinen Portionen aufs Backblech gespritzt und mit reichlich Hagelzucker bestreut, bei 180°C ca. 20 min gebacken.

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Paris im August

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Bekanntlich flieht der gemeine Pariser die Stadt im Sommer, besonders im August und ganz besonders um den 15. August, den viele der bereits im Juli Urlaub gehabt habenden juilletistes (im Gegensatz zu den aoûtiens, die ja sowieso im August in der Sommerfrische weilen) für ein verlängertes Wochenende nutzen. Menschenmengenmässig wirkt sich das im Zentrum und an den touristischen Hotspots gar nicht aus, da ein eventuell drohendes Bevölkerungsvakuum sofort und lückenlos durch Touristen aufgefüllt wird. Viele Geschäfte und Betriebe haben allerdings einfach geschlossen, manche den ganzen Monat über. Es empfiehlt sich nicht, während dieser Zeit z.B. einen Wasserschaden in der Wohnung zu haben – Hausverwaltungen sind tendenziell unerreichbar, und die wenigen Installateure, die arbeiten, hoffnungslos überbucht.

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Dieser Bäcker ist so nett, auf nicht auf Urlaub weilende Kollegen in der Nähe hinzuweisen.

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Auch eine Möglichkeit: auf Urlaub fahren und den Arbeitsplatz dalassen, man weiss ja nie.

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Keinen Urlaub nimmt die Krise.