Walnuss-Marillen-Cheesecake

Zorras derzeitiges Blogevent zum Thema Walnüsse hat mich zu diesem Cheesecake inspiriert.

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr

Und zwar zur ungebackenen Variante, der sommerlichen sozusagen.

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Statt des cheesecake-üblichen Keksbodens habe ich hier einen aus Biskuitteig gemacht, bei dem die Hälfte des Mehls durch gemahlene Walnüsse ersetzt wurde. In die nächste Schicht kommt neben Mascarpone und dem allseits bekannten Frischkäse, der mit Ph anfängt und mit ia aufhört, auch ein Anteil Ziegenkäse – die Idee dazu stammt von hier. Obendrauf kommen Marillen – für Nichtösterreicher: Aprikosen -, die ein paar Stunden in etwas Zucker und Walnussessig gezogen haben. Letzterer unterstreicht die leichte Säure der Marillen, und das Ganze ist nicht zu süss. Herausgekommen ist eine sommerlich erfrischende Cheesecake-Variante, die man am besten ein paar Stunden oder sogar einen Tag im voraus zubereitet.

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Für 4 kleine Formen mit 9 cm Durchmesser:

Biskuitteig:

2 Eier

50g Zucker

1TL Vanillezucker

1 Prise Salz

25g Mehl + 25g gemahlene Walnüsse

Ofen auf 190°C vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz über Dampf schlagen, bis die Masse schön dick ist, dann vom Dampf nehmen und solange weiterrühren, bis sie ganz erkaltet ist. Das mit den gemahlenen Walnüssen vermischte Mehl vorsichtig unterziehen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bzw. bei so wenig Masse auf ein halbes Backblech oder in eine passende Form, der Teig soll ca. 1cm hoch sein) streichen, ca. 7 min backen. Abkühlen lassen.

Frischkäsemasse:

150g Ziegenfrischkäse

150g Frischkäse, z.B. Philadelphia

250g Mascarpone

100g Staubzucker

Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren.

Aus dem abgekühlten Teig mithilfe der Dessertringe 4 Kreise ausstechen, diese als Böden gleich drinlassen, darauf die Frischkäsemasse verteilen (ich habe die Ringe zur Sicherheit vorher mit Backpapier ausgekleidet), 3-4 Stunden oder über Nacht kaltstellen.

Für das Topping habe ich 500g Marillen (Gewicht nach Entsteinen) in kleine Stücke geschnitten und mit 2EL Zucker und 1EL Essig (idealerweise Walnussessig) einige Stunden ziehen lassen.

Die Dessertringe und das Backpapier entfernen, die Marillen auf den Törtchen verteilen, mit Walnüssen verzieren. Wer gaaaanz viel Zeit hat, kann letztere noch karamellisieren, das bringt noch mal einen süssen und crunchigen Abschluss.

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