Scheiterhaufen, frühsommerlich

Hach, Blogevents allüberall, wohin man auch blickt in der weiten Welt der foodblogs. Schön, auf was für Ideen einen manche bringen, man möchte ganze Wochenenden testkochend oder -backend in der Küche verbringen …. den hier (oder das Event ?) kann man sich als Österreicherin eigentlich gar nicht entgehen lassen.

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Mich hat er zu einem Scheiterhaufen inspiriert, einem typischen Resteverwertungsgericht, in dem Fall für altbackenes Brot. Klassisch kommen Äpfel in den Scheiterhaufen, ich habe sie hier, der Jahreszeit angepasst, durch Rhabarber und ein paar Himbeeren ersetzt.

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550g Rhabarber  (gewogen nach Putzen und Schälen)

100g Himbeeren

5 EL Zucker

250g altbackenes Weissbrot (hier: Brioche, Knödelbrot geht auch)

Für den Guss:

1/4 l Milch (wer’s üppiger mag, kann einen Teil davon durch Sahne oder Sauerrahm ersetzen)

2 Eier

3 EL Zucker

1 Prise Salz, etwas Vanillezucker

Rhabarber in Stücke schneiden und mit etwas Wasser und Zucker aufkochen, ein paar Minuten köcheln lassen. Der Rhabarber soll sozusagen al dente sein.

Das Brot in Scheiben schneiden. Für den Guss Milch mit  Eiern,  Zucker, Salz und Vanillezucker verrühren.

Nun abwechselnd Brot und Rhabarber in eine ofenfeste Form schichten, dabei die Himbeeren dekorativ auf dem Rhabarber verteilen und mit Brot abschliessen. Dann die Eiermilch darübergiessen und bei 180°C ca. 30 min backen.

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